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Rheuma-Liga lädt zum Expertenforum „Ernährung und Rheuma“

Pressemitteilung

Rheumatologen beantworten vom 18. bis 25. August die Fragen Betroffener online
 

Hannover, den 25. 07. 2022. Gibt es Nahrungsmittel mit antirheumatischer Wirkung? Wie wirkt sich eine vegetarische Ernährung auf Rheuma aus? Welche Nahrungsmittel sollten Rheumabetroffene meiden? Bringt eine Fastenkur etwas? Fragen wie diese können Interessierte beim nächsten Expertenforum der Deutschen Rheuma-Liga stellen. Es steht unter dem Themenschwerpunkt „Ernährung und Rheuma“ und findet vom 18. bis 25. August 2022 online unter

www.forum.rheuma-liga.de 

statt. Antworten auf die Fragen der Teilnehmenden wird das Expertenteam beantworten: Prof. Dr. Stefan Schewe (niedergelassener Rheumatologe in München und Ebersberg), Prof. Dr. Gernot Keyßer (Rheumatologe, Universitätsklinikum Halle (Saale), Prof. Dr. Olaf Adam (Rheumatologe und Ernährungsmediziner, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München), Dr. Gudrun Lind-Albrecht (Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin und Ernährungsmedizinerin) und Lisa Gerß (MSc. Ernährungswissenschaften, Staatsbad Pyrmont - Klinik der Fürstenhof).
 

Ernährung als Therapiebaustein bei Rheuma

Bestimmte Nahrungsmittel können die medikamentöse Rheuma-Therapie ergänzen. Sie können das rheumatische Krankheitsbild und Begleiterkrankungen nachgewiesenermaßen positiv beeinflussen – etwa den Entzündungsprozess mildern oder Knochenschwund vorbeugen. Daher sollten Rheumabetroffene grundsätzlich auf eine vollwertige Ernährung achten, wie sie etwa die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt und in zehn einfachen Regeln zusammengefasst hat. Werden sie befolgt, stehen dem Körper in der Regel genügend Nährstoffe, Vitamine, Antioxidantien und Spurenelemente zu Verfügung und geben ihm die Energie, die er braucht, um sich der chronischen Erkrankung entgegenzustellen. Dabei muss aber beachtet werden, dass Rheuma-Betroffene einen anderen Nährstoffbedarf haben – die üblichen Referenzwerte und Empfehlungen gelten stets nur für gesunde Personen. Im Gegenzug gibt es Lebensmittel, die vor allem bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen vermieden werden sollten, nämlich diejenigen, die viel Arachidonsäure enthalten. Aus Arachidonsäure bilden sich entzündungsfördernde Botenstoffe, die die Entzündungen der Gelenke befeuern. Arachidonsäure ist zum Beispiel in sehr hohem Maße in Schweinefleisch enthalten. Schon an diesen Einblicken ist zu sehen: Ernährung bei Rheuma ist ein komplexes Themenfeld, dem es sich, wollen Rheumabetroffene ihre Erkrankung eindämmen, zu widmen lohnt. Das Expertenforum der Rheuma-Liga hilft deshalb, Antworten auf drängende Fragen zu finden, bietet Hilfe zur Selbsthilfe und eine Plattform zum Austausch unter Betroffenen.

 

Weitere Informationen:

Das Expertenforum: www.forum.rheuma-liga.de

Die Broschüre „Ernährung bei Rheuma“: www.rheuma-liga.de/publikationen