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Medikamentensicherheit: Sicherheitsbedenken bei allen JAK-Inhibitoren

| News
Medikamente

Die Europäische Arzneimittelagentur hat den Einsatz von JAK-Inhibitoren wegen Sicherheitsbedenken eingeschränkt.

 

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hatte zuletzt den Einsatz von Tofacitinib bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen aufgrund bestehender Sicherheitsbedenken eingeschränkt. Die EMA ist nun zu dem Schluss gekommen, die Sicherheitsbedenken zu Tofacitinib auf die anderen JAK-Inhibitoren Baricitinib, Filgotinib und Upadacitinib auszudehnen, nachdem sich auch in einer Beobachtungsstudie zu Baricitinib gewisse Risiken gezeigt haben.

Laut EMA sollen die oben genannten JAK-Inhibitoren bei den folgenden Patienten nur dann eingesetzt werden, wenn keine geeigneten Behandlungsalternativen zur Verfügung stehen: Patienten im Alter von 65 Jahren oder älter, Patienten mit einem erhöhten Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Probleme (z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall), Patienten, die rauchen oder in der Vergangenheit lange geraucht haben und Patienten mit einem erhöhten Krebsrisiko. Ärzte sollten ihre Patienten regelmäßig auf Hautkrebs untersuchen, insbesondere Patienten mit Hautkrebsrisiko.

Darüber hinaus sollten JAK-Inhibitoren bei Patienten mit Risikofaktoren für Blutgerinnsel in der Lunge und in den tiefen Venen (venöse Thromboembolie), die nicht zu den oben genannten Patientengruppen gehören, mit Vorsicht angewendet werden. Außerdem wird empfohlen, dass die Dosierung bei Patienten, bei denen ein Risiko für venöse Thromboembolien, Krebs oder schwere Herz-Kreislauf-Probleme besteht, reduziert wird (wenn möglich). Dies teilt die EMA auf ihrer Internetseite mit.

Die Deutsche Rheuma-Liga erwartet in dieser Frage noch eine kritische Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und / oder der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie.

Betroffene Rheumapatienten sollten mit ihrem Rheumatologen über die oben genannten Risiken sprechen und diese abwägen.

Medikamente in der Rheumatherapie

Unser Medikamentenführer soll Ihnen einen Überblick über die Medikamente geben, die zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen eingesetzt werden.

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